Die 3 Zeitebenen

Die 3 Zeitebenen

Inhaltverzeichnis:

Wir leben tagtäglich auf 3 Zeitebenen: Vergangenheit, Gegenwart und der Zukunft.

Auch wenn laut Einstein die Zeit nur eine Illusion ist, ist die Ebene der Zeit die einzige Konstante, die wir auf unserer dualen und materialistischen Welt besitzen.

Alle 3 Ebenen haben ihre Berechtigung.  Der Ausgangspunkt von allem, ist immer die Ebene der aktuellen Gegenwart.

Aus jener Ebene können wir die Vergangenheit analysieren, können Erfahrungen, Wissen und Erlebnisse aus unserem Gedächtnis abrufen, die uns letztendlich als Person im gegenwärtigen SEIN definiert. Wir sind in der Gegenwart, immer das Ergebnis aus unserer Vergangenheit.

Warum?

Weil dein Denken und Handeln aus der Vergangenheit, sich in deiner Gegenwart wiederspiegelt.

Die Zukunft können wir nur auf der Ebene der Gegenwart gestalten, schöpfen und zu guter Letzt manifestieren. Vorausgesetzt wir haben es geschafft, uns aus der Vergangenheit bewusst zu lösen.

Eine Phrase die man sehr oft hört, ist, man solle die Vergangenheit einfach ignorieren und diese hinter sich lassen.

Hinzu kommt die Einstellung, dass bestimmte Dinge / Erlebnisse, die damals passiert sind, nicht mehr rückgängig gemacht werden können – vor allem die negativen Aspekte davon.

Auch wird uns geraten, nach vorne zu blicken und die Vergangenheit, Vergangenheit sein lassen.

Doch so einfach ist das nicht.

Die Vergangenheit ist letztendlich alles was wir haben, abgesehen von dem kurzen Augenblick der Gegenwart, die wie ein Wimpernschlag schnell wieder verschwindet.

In der Vergangenheit liegen unsere Erlebnisse, unsere Erfahrungen und unser Wissen wie die Welt funktioniert (auf subjektiver Ebene) gespeichert, die schlussendlich unsere aktuelle Gegenwart formt bzw. definiert.

Ein fataler Fehler wäre es, die Erfahrungen aus der Vergangenheit in die Zukunft zu verschieben bzw. zu übernehmen. Das ist auf der komplexen Ebene nicht so einfach möglich.

Gerade weil es unzählige x-Variablen gibt, lässt sich die Zukunft sehr schwer vorhersehen. Ein schöner Spruch macht das deutlich:

“Willst du Gott zum Lachen bringen, erzähle ihm von deinen Plänen”.

Persönliche Erfahrungen sind oft überbewertet, weil eine Erfahrung immer den aktuellen Augenblick wie ein Foto mit den dazugehörigen Variablen, aufnimmt.  

Das bedeutet, möchte man den gewonnenen Lerneffekt aus dieser Erfahrung nutzen, müssten theoretisch sämtliche Variablen, die zum damaligen Zeitpunkt vorhanden waren, sich erneut und genauso wieder vereinen.

Natürlich kann man diese Aussage nicht gänzlich pauschalisieren.

Wenn ein Kind in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht hat, dass eine Herdplatte heiß sein kann, ist dieses schmerzhafte Erlebnis sinnvoll und richtig. Vor allem für den Eigenschutz in der Zukunft.

Wenn aber eine Frau eine schlechte Erfahrung mit einem Mann gemacht hat und diese auf alle Männer dieser Welt überstülpt, kann diese Erfahrung eher hinderlich als förderlich sein.

Ein anderes Beispiel:

Ein Bekannter von mir, mittlerweile 81 Jahre alt, hat fast sein gesamtes Vermögen (überwiegend Immobilien) verloren, weil er ständig versucht hat, seine gewonnenen Erfahrungen aus den 80iger Jahren, krampfhaft in die Neuzeit zu übertragen.

Der Sinn der Vergangenheit liegt nicht darin, die Zukunft vorherzusehen, sondern sich von der Vergangenheit zu lösen, um die Chance zu haben, sich als Mensch komplett neu zu erfinden – und das ohne die lange und evtl. verstörende Geschichte unserer Ahnen bzw. die unserer Eltern erneut zu wiederholen.

Wie viele leben das Leben ihrer Eltern weiter, ohne es bewusst zu merken bzw. wahrzunehmen.

Die Gegenwart eignet sich hervorragend, eine Reise in die eigene Zukunft zu unternehmen.

Wenn wir denken und handeln, als wäre unsere Zukunft bereits hier, kann unsere persönliche Realität im Außen nicht anders, als die Energie unserer Gedanken, der Emotionen, dem Glauben und die unserer Vorstellungskraft, in die Gegenwart zu manifestieren.

Jeff Bezo, einer der reichsten Männer der Welt, hat mal in einem Interview verraten, dass eines seiner Geheimnisse, seines Erfolges der ist, zu denken und zu handeln als wäre die Zukunft bereits eingetreten.

Keiner der 3 Ebenen – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – ist besser oder schlechter als die anderen Ebenen. Alle 3 Zeitformen haben ihre Berechtigung und ergeben am Schluss ein rundes und sinnvolles Ganzes. Daher stelle ich dir eine ganz einfache Frage:

Wer willst du SEIN?

Erschaffe ein Bild deiner selbst in der Zukunft.

Nutze dazu sämtliche Schöpfungsinstrumente, die in dir innewohnen.

Wir sehen uns in der Zukunft.

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