Ein toller Motivationssatz: Ich fühle mich NICHT wohl

Wer sich ein wenig mit Affirmationen beschäftigt weiß, dass es einige Regeln gibt, die man in Bezug auf Affirmationen beachten sollte.

Eine wichtige Regel ist:

Affirmationen beinhalten weder „nicht“ noch „kein“.

Warum?

Dein Gehirn kann nämlich mit Negativformulierungen nicht viel anfangen.

Probiere folgendes:

Schließe deine Augen und sage dir: „Ich möchte keinen Baum sehen.“ Das einzige Bild, das vor Ihrem geistigen Auge auftauchen wird, ist das eines Baumes.

Ich denke dieses Beispiel kennt jeder und ist einleuchtend.

Gerade erfolgreiche Menschen wissen das instinkttief und passen bewusst, wie auch unbewusst, ganz genau auf was sie sagen bzw. was sie denken.

Vor allem die eigenen Gedanken haben hierbei einen sehr großen Stellenwert.

Machen wir einen kurzen Ausflug in die Welt der Gedanken.

Jeder von uns schreibt sich seine Lebensgeschichte selber, bewusst oder unbewusst. Mit verantwortlich sind hierfür unsere Gedanken, die wir jeden Tag in unserem Kopf haben.

Quantenphysiker haben belegt, dass jeder Mensch ca. 60.000 Gedanken pro Tag hat. Das bedeutet, 60.000 Lebensgeschichten in unterschiedlichen Variationen.

Interessant ist:

Gerade mal 3% dieser Gedanken sind aufbauend. Bei 60.000 Gedanken am Tag macht das gerade mal 3.000 Gedanken aus. Da gibt es so tolle und motivierende Dialoge wie:

•          Ich bin dumm …

•          Ich bin zu dick …

•          Ich bin nicht gut genug …

•          Wie konnte ich nur …

•          Ich werde nicht geliebt …

•          Ich bin so hässlich …

•          Ich bin zu groß …

•          Ich bin zu klein …

… und viele mehr, solcher niedermachender Dialoge, laufen in unterschiedlichen Varianten ins uns ab. Hinzu kommt unsere Umwelt, die es oft auch nicht gerade gut mit uns meint.

Der Mensch ist nicht immer in der Lage zu unterscheiden, ob die eben genannten Aussagen oder der eben gedachte Gedanke, an sich selbst oder an andere, gerichtet ist.

Kommen wir jetzt wieder auf die erfolgreichen Menschen zu sprechen.

Wie bereits erwähnt, wägen diese sehr genau ab was sie denken.

Ein sehr schönes Beispiel ist der Milliardär Jack Ma.

Wer ist dieser Jack Ma?

Kurz: Jack Ma ist ein chinesischer Unternehmer. Er ist der Gründer und war langjähriger Chef der Alibaba Group, einer Gruppe von erfolgreichen Internet-Unternehmen.

Wer mehr über ihn wissen möchte, dem kann ich diesen Artikel sehr empfehlen.

Ok, zurück zu Jack Ma.

Er hat sich stets zur Angewohnheit gemacht dass, wenn er mal einen schlechten Tag hatte, er niemals zu sich selber sagen würde:

“Ich bin genervt” oder “ich bin unglücklich”.

Stattdessen sagte er immer: „Ich fühle mich nicht wohl.“

Warum das?

Kommen wir wieder zurück zur wichtigsten Regel in Bezug auf Affirmationen:

Affirmationen beinhalten weder „nicht“ noch „kein“. Unser Gehirn erkennt negative Aussagen nicht. Es nimmt nur die Bilder auf, die bei den maßgeblichen Worten entstehen.

Das bedeutet, wenn Jack Ma zu sich selber sagt: “Ich fühle mich nicht wohl”, dann hört sein Gehirn nur: “Ich fühle mich wohl”.

Genial oder?

Also, wenn du denkst: „Ich fühle mich nicht wohl“, dann hört dein Gehirn nur: „wohl“, denkst du hingegen: „Ich bin genervt“, dann prägt es sich „genervt“ ein.

Es lohnt sich auf jeden Fall, über diese kleine Anekdote über Jack Ma nachzudenken.

Besser: Dies einfach zu übernehmen.

Wie wahr …

Und übrigens:

Während ich diesen Artikel schreibe merke ich: „Ich fühle mich nicht wohl …“ ;))

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